Qualität aus Tradition

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Die Geschichte unseres Unternehmens ist seit der Gründung durch Gustav Müller im Jahr 1913 geprägt von Beständigkeit und kontinuierlicher Entwicklung. So wurde die klassische Stahlzieherei von 1913 um ein Kaltwalzwerk (1934) und eine Bandhärterei (1950) erweitert. Was die Infrastruktur unseres Unternehmens charakterisiert, gilt auch für die Produkte: 1960 erweiterte sich das Produkt-Portfolio um gehärtetes Kaltband in polierter Ausführung.

Die 1970er-Jahre markierten den Übergang in ein neues Zeitalter. Nach dem Neubau einer großen Produktionshalle erfolgte der innerbetriebliche Umzug der Produktionsanlagen für vergütete Kaltbänder (1972). Zwei Jahre später – 1974 – begann mit der Einführung der elektronischen Datenverarbeitung das digitale Zeitalter. 1976 übernahm der Dipl.-Ing. Wolfgang Müller federführend die Geschäftsführung in der dritten Generation. Im gleichen Jahr flossen nennenswerte Investitionen in eine große Ziehereihalle sowie Ziehbänke und Stabrichtanlagen des Herstellers Schumag. 1978 wurde schließlich ein weiteres Kaltwalzgerüst in Betrieb genommen.

Bevor im Jahr 1982 die strategische Entscheidung zum Ausbau der Bandvergütung bei gleichzeitiger Reduzierung der Kaltwalzaktivitäten getroffen wurde, erfolgte 1980 die Umstellung von der separaten Bandstahl-Polierung auf In-Line-Polieranlagen. Ab Mitte der 1980er-Jahre prägten Investitionen das restliche Jahrzehnt: 1984 wurden die Kapazitäten der Härterei um eine weitere Bleibad-Härtelinie des Herstellers Ebner mit integrierter Polieranlage ergänzt. Zwei Jahre danach wurde eine Längsteilanlage mit integrierter Kantenbearbeitung für gehärtete Bandstähle in Betrieb genommen – und schließlich 1989 eine Doppelvakuum-Haubenglühe für Walzdraht angeschafft. 

1993 kam eine weitere Härtelinie von Ebner mit integrierter Polieranlage hinzu. 1998 wurde eine Kantenbearbeitungsanlage zur Herstellung von Sägebandstahl und eine Stangenziehbank (für Durchmesser bis 25 Millimeter) des Herstellers Schumag erworben. Gleichzeitig nahm eine vollautomatische Verpackungs- und Bindelinie für Kaltband die Arbeit auf.

Im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends wurde eine Stabendenbearbeitungsanlage mit integrierter Wirbelstromrissprüfung (2000) angeschafft. Die Einführung der Strahlentzunderungstechnik im Jahr 2005 ersetzte die chemischen Verfahren für Draht. 2006 wurde die Härterei um eine Logistikhalle erweitert. Mit der Betriebsveräußerung im Jahr 2008 erhielt das Unternehmen einen jetzigen Namen: Stahlwerk Unna GmbH & Co. KG.

2011 übernahm der Dipl.-Ing Christian Köhler die Geschäftsführung. Im gleichen Jahr wurde die Ziehbänke des Herstellers Breitenbach durch moderne Stangenziehbänke des Herstellers Schumag ersetzt. Außerdem wurden die Walzgerüste endgültig abgebaut und die Planung für ein neues Werk an einem anderen Standort aufgenommen. 2012 erfolgte der Spatenstich für den Bau des neuen Werks. Darüber hinaus wurde eine neue Produktionsanlage für Kurzstücke in Betrieb genommen. Ein Jahr später – 2013 – erfolgte der Umzug des gesamten Werks an den neuen Standort in der Edisonstraße 27 in Bönen (Gewerbegebiet InlogParc).

  • STAHLWERK UNNA GmbH & Co. KG 
  • Edisonstr. 27 
  • Inlogparc 
  • 59199 Bönen, Germany